Kaltenkirchen Heilig Geist

1972. Bereits im Februar diesen Jahres erklärt sich das Bischöfliche Generalvikariat grundsätzlich hierzu bereit. Da aber tritt ein Ereignis ein, das diese Entwicklung stoppt - Gott sei Dank, müssen wir heute sagen. Die polititsche Gemeinde braucht nämlich einen Teil des alten Kirchengrundstückes zum Bau einer Zufahrtsstraße für den zweiten Kindergarten. Im Juli desselben Jahres findet zwischen Bürgermeister Fehrs und dem Generalvikariat eine Unterredung statt, bei der die Grundstücksfrage endgültig geklärt wird: Das Gemeindezentrum wird an der Flottkampstraße gebaut! Die Grundstücksverhandlungen werden abgeschlossen und im Frühjahr 1973 bekommt Architekt Werner Feldsien, Kaltenkirchen, den Auftrag, einen Entwurf für ein katholisches Gemeindezentrum anzufertigen. Am 2. Oktober 1973 werden dann in einer Besprechung in Osnabrück die letzten Einzelheiten, der nun bereits baureifen Pläne besprochen - Kaltenkirchen hat inzwischen die Stadtrechte erhalten - und im Mai 1974 beginnen die Ausschachtungsarbeiten.

Der guten Zusammenarbeit zwischen Architekt Feldsien und Baurat Hüttenmüller, dessen ständige Bemühungen an dieser Stelle hervorgehoben werden müssen, sowie dem Einsatz der beteiligen Firmen - insbesondere des Bauunternehmers Peter Fiehland - ist es zuzuschreiben, dass bereits am 13. September 1974 durch Prälat Wüstefeld vom Bonifatiuswerk in Paderborn der Grundstein gelegt werden kann. Am 6. Dezember wird dann das Richtfest gefeiert und im Gasthof "Zum Landhaus" ein zünftiger Richtschmaus eingenommen.